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Inbetriebnahme-Anleitung
hoer-wege DAC-UP-PCM1794 |
Zusammenfassung:
Die Platine gliedert sich in drei Abschnitte: 1) Digitale Eingänge,
Interface, Sample-Rate-Converter AD1896 und Takterzeugung, sowie 2) 2 x DA-Wandler PCM1794, und
3) analoge Ausgangs-Stufe. Alle 3 Abschnitte können problemlos separat mit Strom versorgt werden,
da die Massen auf der Platine verbunden sind.
Die Versorgungs-Spannungen werden über die eingelöteten Kabel zugeführt; an das Rote gehört die positive,
an das Gelbe Null-Volt oder Masse (=GND), an das Blaue die negative Spannung. Beachten Sie auch die
Beschriftungen auf der Platine !!! Abschnitt 1 benötigt (ungeregelte) + 6 bis 12 Volt mit ca. 130mA.
Achten Sie bei nach oben abweichender Versorgungs-Spannung besonders auf eine Erwärmung des
+5V-Spannungs-Regler neben dem Interface CS8414 (REG-103 - liegend). Abschnitt 2
benötigt ebenfalls (ungeregelte) + 6 bis 12 Volt mit ca. 160mA. Abschnitt 3, die analoge Ausgangs-Stufe
benötigt eine geregelte Versorgungs-Spannung von minimal +/- 7 bis maximal +/- 12 V mit ca. 200mA.
Wegen der AD8610 / 8620 darf die Spannung auf keinen Fall höher als +/-12Volt sein !!
Inbetriebnahme mit hoer-wege DA-POWER: Die 3- und 4-fach Stecker der DAC-UP-Platine in die entsprechenden Gegenstücke auf dem Netzteil stecken, DA-POWER anhand der Anleitung in Betrieb nehmen, und die Audio-Kabel anschließen, fertig. Ist der Digital-Anschluss korrekt, leuchtet statt der roten LED "ERROR" die grüne LED "LOCKED" und die Relais geben die Ausgänge frei. Nach Anschluss der Audio-Kabel sollte der DAC-UP-PCM-1794 jetzt einwandfrei funktionieren.

Beschreibung der Schaltung:
Halten Sie die Bauteile-Seite der Platine nach oben, und die digitalen Eingänge links, mit einer extra Platine
Digital-Out sind optional 2 digitale Ausgänge (wie Eingangs-Signal)
möglich, z.B. zum Anschluß eines CD-Recorders. Es folgen der Übertrager, digitales Interface, Sample-Rate-Konverter,
Quarz-Oszillator usw.. Die linke Hälfte der Platine gehört der analogen Ausgangs-Stufe. Etwa mittig sitzt die schwarze
"Wanne" zum Anschluss des optionalen LCD-Displays.
Auf der Platine findet sich nur, was unbedingt notwendig ist. Die Signalpfade sind möglichst kurz, alle Baugruppen
sind aufwändig voneinander und von der Stromversorgung entkoppelt, die Unterseite der
doppelseitigen Platine ist als Massefläche ausgelegt.
Die digitale Eingangs-Sektion: Oben ganz rechts finden Sie den optischen Eingang (IN 1), daneben zwei koaxiale Cinch-Eingänge (IN 2 + IN 3), einen BNC-Eingang (IN 4) und einen AES/EBU-Eingang (IN 5). Aktiviert werden die einzelnen Eingänge mittels der Kurzschluß-Brücken auf den entsprechenden Jumpern JU 1 bis 5, und parallel dazu auf den mit "GND" bezeichneten Brücken. Wird ein Umschalter montiert, können die entsprechenden Kabel (jeweils der "heiße" Leiter und Masse) direkt an den Jumpern auf der Eingangs-Seite angelötet werden.
Digitales Interface und Sample-Rate-Converter:
Zuerst werden die digitalen Daten empfangen und aufgeschlüsselt, bevor die
Neutaktung stattfindet. Der CS8414 ist so konfiguriert, dass durch Vergleich der ankommenden Datenrate mit
dem 6,144MHz-Quarz-Oszillator die Taktrate (optional) angezeigt werden kann, mit dem LCD-MATRIX-DISPLAY
(in Vorbereitung) in Klarschrift. Die "Wanne" zum Anschluss dieser Platinen befindet sich etwa
in der Mitte der Platine. Der Daten-Transfer vom CS8414 zum AD1896 und weiter zum DA-Wandler erfolgt jeweils
über Widerstände, die zusammen mit den Eingangs-Kapazitäten ein Hochpass-Filter bilden, und Störstrahlungen
und Überschwinger verringern.
Als neue Master-Clock 1 für die digitalen Daten dient der 30MHz Quarz-Oszillator oberhalb des AD1896,
Master-Clock 2 ist der 24,576MHz Präzisions-Quarz, der die Bit- und L/R-Clock, als auch den DA-Wandler
taktet.
Die rote LED "ERROR" leuchtet bei gestörtem oder keinem Eingangs-Signal, bei einwandfreiem Eingangs-Signal leuchtet die grüne LED "LOCKED", parallel dazu steuern zwei Transistoren auch die Ausgangs-Relais, die übrigens nicht den Signalweg unterbrechen, sondern lediglich die "heißen" Leiter auf Masse legen. Sollte irgendwann einmal der DAC-UP-PCM1794 nicht funktionieren, Ausschalten und Warten bis die Kondensatoren entladen sind (ca. 1 Minute), und dann bei eingeschalteter und angeschlossener Signalquelle erneut Einschalten.
24Bit/192kHz DA-Wandler: Interface, SRC, DA-Wandler und Master-Clock sitzen so eng zusammen wie möglich, Einstreuungen haben praktisch keine Chance. Die DA-Wandler werden mit separater +5V- und +3,3V-Spannungs-Versorgung betrieben, die jeweils mehrfach entkoppelt sind. Deshalb gibt es insgesamt fünf !! Spannungs-Regler und die vielen Kondensatoren auf der Platine !! Als analoges Ausgangs-Signal liefern die DA-Wandler jeweils 4 x einen Strom von 7,8mA.
Kanalgetrennte Analoge Ausgangs-Stufe:
Pro Kanal "liefert" ein PCM1794 4 x 7,8mA Strom
als Ausgangs-Signal. Die zwei AD8620 direkt nach dem DA-Wandler besorgen zusammen mit einem
Widerstand die Strom-Spannungs-Konvertierung, der Glimmer-Kondensator bildet die erste Filterstufe.
Darauf folgt ein weiteres 6-dB-Butterworth-Filter, der -3dB-Punkt liegt über alles etwa bei 80kHz.
Nach dem dritten AD8620 werden die symmetrischen XLR-Signale ausgekoppelt, bevor AD8610 und BUF634
das unsymmetrische Cinch-Signal bereitstellen. Die Ausgangs-Impedanz beträgt 100 Ohm, am XLR-Ausgang
stehen bei 0dB +/- 4 Volt, am Cinch-Ausgang stehen bei Vollaussteuerung +/- 2,7 Volt, BUF634 liefert
dazu bis +/-250mA !!! Strom.
Die Stummschaltungs-Relais sitzen nicht im Signalweg, sondern verbinden
im "entspannten" Zustand lediglich die heißen Leiter mit Masse.
Die gesamte Schaltung kommt
ohne Koppel-Kondensator im Signalweg aus, so dass eventuell etwas Gleichstrom (typisch weniger als 3mV)
am Ausgang stehen kann.
Modifikationen: Derzeit sind keine Verbesserungen verfügbar, wir wissen einfach nicht, wo wir da noch ansetzen sollten. Statt der hoer-wege MASTER-CLOCK haben wir bereits auf der Platine einen 5ppm-Präzisions-Quarz mit 24,576 MHz vorgesehen. Die Beschaltung des Quarzes entspricht der MASTER-CLOCK, und so werden eventuelle Probleme, die durch lange Kabel entstehen könnten, von vorneherein ausgeschlossen.
Stromversorgung: Zum DAC-UP-PCM1794 gibt es das Netzteil hoer-wege DA-Power. Die Verbindungen werden mittels 3- und 4-poliger Stecker hergestellt, Falsch-Polung ist ausgeschlossen. Oder NiMH-DA2-Power, der mit Netzstrom leicht "ungnädige" Klang verschwindet mit Accustrom völlig.
Für alle Anderen gilt: Die "Qualität" der Stromversorgung geht direkt in das "Ergebnis" ein, desto "sauberer" der Strom und desto "schneller" die Stromversorgung, desto besser. Die außerordentliche Leistungs-Fähigkeit der Schaltung lässt sich nur in einer entsprechend hochwertigen Umgebung erfahren !!! Da die Funktions-Gruppen auf eine gemeinsame Masse bezogen sind, sollten zumindest Digital- und Analog-Teil über jeweils eigene Trafos versorgt werden.
Stromverbrauch:
Der digitale Teil braucht + 6-15V und etwa 180mA (ungeregelt,
+5V- und +3,3V-Spannungs-Regler sitzen auf der Platine). Die DA-Wandler benötigen + 6-15V und etwa 160mA
(ebenfalls ungeregelt, auch hier sitzen die hochpräzisen low-drop Spannungs-Regler REG-103 bereits auf der Platine).
Der analoge Teil benötigt geregelte +/- 8-12V und etwa 200mA.
Da der Stromverbrauch im analogen Teil auf der Plus- und Minus-Seite stark unterschiedlich ist (Plus = 60 - 75mA;
Minus = 110 - 130mA), ist die Versorgung der analogen Ausgangs-Stufe mit Accu-Strom nur mit Einsatz eines 150 Ohm
Widerstandes zwischen Plus und Masse möglich.
Datenlieferant: Angeschlossen werden können alle Digital-Geräte mit 32
96kHz Sampling-Frequenz (auch Audio-DVD-Player und Satelliten-Receiver). Der digitale Ausgang
muss der S/P-DIF-Norm entsprechen. Prinzipiell ist z.B. jeder CD-Spieler mit Digital-
Ausgang geeignet, doch:
Je besser das Laufwerk, desto besser das Ergebnis. Auch der beste DA-Wandler kann nur das konvertieren,
was die "Quelle" anliefert !
Die HiFiWERKSTATT hoer-wege hat Vorschläge, siehe unter CD-Spieler, wie aus
preisgünstigen Spielern überragende CD-Laufwerke werden können. Die CAMBRIDGE- und ONKYO-CD-Spieler
können wir auf Wunsch gleich mit hoer-wege Umrüst-Kit, der hoer-wege MASTER-CLOCK, Schaltplan und
ausführlicher Anleitung mitliefern, natürlich können Sie die Geräte auch komplett modifiziert bekommen.
Aber auch zu vielen anderen Geräten liefern wir Schaltpläne mit Markierungen,
welche Bauteile Sie zugunsten eines besseren Klangs tauschen sollten. Die Bauteile liefern
wir in allerbester Qualität gleich mit (z.B. PANASONIC-FC-Kondensatoren, WIMA-Folien, BurrBrown-OPs
usw.) einschließlich Dämm-Material und besserem Netzkabel. Dieser einmalige Service zum
Selberlöten kostet mit ausführlicher Anleitung zur Zeit ab 140.- EURO. Weitere Informationen
dazu finden Sie unter CD-Modifikation.
Einspielzeit: Die Einspiel-Zeit des DAC-UP-PCM1794 beträgt ca. 3 Tage. Danach ist es nicht nötig, die Schaltung permanent "unter Strom" zu lassen. Wegen der hochwertigen Bauteile dauert es nur wenige Minuten, bis das volle Klang-Potential erreicht wird.
Einbau in ein Gehäuse: Muss nicht unbedingt sein, wird jedoch empfohlen, und klingt wegen der Abschirmung auch besser. Die Maße der Platine sind: 120mm Breit, 220mm Lang und 25mm Hoch. Auch diese Platine passt, einschließlich Stromversorgung DA-POWER oder NiMH-Da2-POWER, in die eleganten, 44mm hohen Gehäuse mit 435mm Breite und 300mm Tiefe. Die HiFiWERKSTATT hoer-wege kann passende Gehäuse, professionell bearbeitete Front- und Rückwände, sowie alles weitere Zubehör liefern.
PREISE und OPTIONEN:
Hier finden Sie in übersichtlicher Tabellenform alle Preise und Optionen zum Bau der fertigen Geräte mit den Platinen, Gehäusen und Frontplatten der HiFiWERKSTATT, getrennt nach DA-Wandler-Projekten, CD-Laufwerken und Verstärker-Projekten.
Sie möchten vorher Probehören?
Alle Platinen der HiFiWERKSTATT hoer-wege gibt es fertig aufgebaut, so dass Sie DAC-UP-PCM1794, zusammen mit DA-POWER, innerhalb weniger Minuten ohne Gehäuse und Lötkolben in Betrieb nehmen. Die Platinen können Sie in Ihrer Kette unverbindlich Probehören, die genauen Bedingungen finden Sie in den AGB. Oder Sie kommen zum Vergleichen nach Bremen:
HiFiWERKSTATT hoer-wege
Stephan Horwege
Gallberg 40
28790 SCHWANEWEDE
Ortsteil Neuenkirchen bei BREMEN.
Hotline: Die HiFiWERKSTATT hoer-wege beantwortet unter der Telefon-Nr.: 0421 / 647321 Montags - Freitags von 15:00 bis 19:00 Uhr alle Ihre Fragen gerne. Mailto: hifiwerkstatt@hoer-wege.de